Zur fränkischen Kirchweih gehören für viele Familien Krapfen einfach dazu. Für diese Form wird der Teig ausgezogen. Namen, Formen und Rezepte unterscheiden sich von Ort zu Ort. Diese kleine Menge eignet sich zum Ausprobieren in der eigenen Küche – am schönsten zu zweit.

Etwa 10–12 StückMit Gehzeit etwa 2 StundenFrisch genießen

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • 30 g frische Hefe
  • 220 ml lauwarme Milch
  • 40 g Zucker
  • 2 Eier
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • reichlich Butterschmalz oder geeignetes Frittierfett zum Ausbacken
  • Puderzucker zum Bestäuben

So werden die Küchla ausgezogen

  1. Teig kneten: Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Mit Mehl, Zucker, Eiern, Butter und Salz zu einem glatten, weichen Hefeteig kneten. Zugedeckt etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.
  2. Portionieren: In 10 bis 12 Stücke teilen und zu glatten Kugeln formen. Zugedeckt weitere 25–30 Minuten ruhen lassen.
  3. Ausziehen: Mit leicht gefetteten Händen die Mitte jeder Kugel vorsichtig über die Handrücken dünn ziehen. Der Rand soll etwas dicker bleiben; die Mitte wird fast durchsichtig. Darauf achten, dass der Teig nicht reißt.
  4. Ausbacken: Fett in einem ausreichend großen, hohen Topf auf etwa 170 °C erhitzen. Die Küchla einzeln hineingeben, vorsichtig von beiden Seiten goldgelb ausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  5. Servieren: Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und möglichst frisch genießen.
Beim Ausbacken: Den Topf höchstens zur Hälfte mit Fett füllen, das Fett beaufsichtigen und Wasser fernhalten. Ein Küchenthermometer hilft, die Temperatur gleichmäßig zu halten.

Mehr über die vielen oberfränkischen Varianten: Genussregion Oberfranken – Ausgezogene Krapfen. Diese Mengen sind eine eigenständig formulierte Küchenvariante und noch nicht Stephanies persönliches Familienrezept. Eigene Fotos und Handgriffe ergänzen wir später.